Armee und Zivildienst

Die Armeeabschaffung ist seit Anfang der 80er Jahre eines der Hauptziele der GSoA. Auf dem Weg dorthin setzten wir uns vehement gegen überteuerte Rüstungsprogramme, die Dienstpflicht und deren Ausweitungen sowie für einen starken Zivildienst ein.

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  • Die Ewiggestrigen wollen den Zivildienst abschaffen

    Die nationalrätliche Sicherheitskommission hat heute gleich zwei richtungsweisende Entscheide getroffen, welche beide zum Ziel haben, den Zivildienst auszuhöhlen. Zum einen wird gefordert, die sogenannte “Sicherheitsdienstpflicht” schnellstmöglich einzuführen und zum anderen verlangt die Kommission die Prüfung der Wiedereinführung der Gewissensprüfung für den Zivildienst. Die GSoA wird sich vehement gegen diese Vorhaben wehren.  Schnellstmögliche Einführung der Sicherheitsdienstpflicht…

  • Blankoscheck für unsinnige Milliardenaufrüstung

    Das Parlament verpulvert mit dem vorliegenden Budget sinnlos Milliarden für nicht finanzierbare Kriegsfantasien und setzt willkürlich den Rotstift an. Diese verantwortungslose Politik bricht mit der humanitären Tradition der Schweiz und geht auf Kosten der Menschen. Die GSoA hat der Armee deshalb am Mittwoch auf dem Bundesplatz einen Blankoscheck im Namen der Steuerzahlenden übergeben. Am Dienstag…

  • Irreführende Armeezahlen des VBS

    08.11.24. Die Armee hat kein Alimentierungsproblem, im Gegenteil: Sie ist illegal zu gross. Anstatt endlich Transparenz zu schaffen, arbeitet die Armee mit faulen Rechentricks, um den Zivildienst zu schwächen. Die GSoA wird sich mit allen Mitteln dagegen wehren, dass der Zivildienst als Sündenbock für die konstruierten Probleme der Armee dienen soll.       Seit dem 1. Januar…

  • Armee versteckt sich hinter substanzlosen Diversity-Strategie anstatt ihr Personal zu schützen

    31.10.24 – Die Ergebnisse der Studie zu Diskriminierung und sexualisierter Gewalt der Fachstelle «Frauen in der Armee und Diversity» sind erschreckend: Sie zeigen auf, dass sexualisierte Gewalt und Diskriminierung in der Armee weit verbreitet und der Organisationskultur des Militärs inhärent sind. Die GSoA wird sich weiterhin gegen eine Dienstpflicht in einer zutiefst patriarchalen Institution wehren. Die…

  • Weiterhin planlos: Aufrüstung auf Kosten der Bevölkerung

    11.10.2024 – Der bürgerliche Ideenwettbewerb, um die planlose Aufrüstung zu finanzieren, macht heute einen weiteren Schlenker. Der heutige Entscheid der SiK-S bringt die Diskussionen um die unsinnige Armeebudgeterhöhung keinen Schritt weiter und zeugt von kompletter Plan- und Verantwortungslosigkeit. Heute beschloss die sicherheitspolitische Kommission des Ständerates einstimmig, den Bundesbeschluss über den Zahlungsrahmen für die Armee zu…

  • Die bürgerliche Aufrüstungspolitik ist ein Sicherheitsrisiko

    Unser Parlament steckt überstürzt Milliarden in Panzer und Kanonen, auf Kosten von Kita-Subventionen und der Internationalen Zusammenarbeit. Eine Sicherheitspolitik, die den Bedrohungen unserer Zeit gerecht wird, sieht anders aus.  Der Chef der Armee Thomas Süssli fordert seit Monaten öffentlichkeitswirksam schnell mehr Geld für die Armee. Sein Druck hat gewirkt: Die Armee darf voraussichtlich bereits mit…

  • NATO: Undemokratische Salamitaktik des VBS

    Die Bundesrätin Viola Amherd hat in den letzten Monaten Schritte unternommen, die eine schleichende Annäherung der Schweiz an die NATO bedeuten. Ohne breite öffentliche Diskussion oder parlamentarische Zustimmung hat der Bundesrat Massnahmen ergriffen, die die Zusammenarbeit mit der NATO intensivieren. Diese Vorgehensweise wirft ernsthafte neutralitätspolitische Fragen auf. Denn die Frage, wie viel NATO die Neutralität…

  • Gesucht: Journalismus!

    36 Minuten lang durfte Armeechef Thomas Süssli im SRF-Format EcoTalk vom 16.08.224 widerspruchslos seine Aufrüstungspropaganda von sich geben. Das hat mit Journalismus nur wenig zu tun. Deshalb haben wir uns beim SRF beschwert. Dass Bundesrät*innen oder andere staatstragende Personen im «staatlichen» Fernsehen auftreten (dürfen), ist per se noch keine Sensation. Doch ist man es sich…

  • “Seid ihr besoffen?” – Für eine nüchterne Bedrohungsanalyse!

    In der Herbstsession haben wir unseren Aufruf gegen Aufrüstung lanciert . Inzwischen haben diesen über 2600 Personen unterzeichnet – auch weil wir mit einer unkonventionellen Aktion Aufmerksamkeit erregten. Das Online-Medium “Nau” titelte vor Kurzem: “GSoA-Steiger: «Aktuelle Aufrüstung ist unerklärlich»”. Dies weil endlich mal wieder eine GSoA-Sekretär*in (Roxane Steiger) in den Ring der SRF-Arena steigen durfte.…

  • Schadensausmass sehr gross

    Wer profitiert eigentlich von der derzeitigen «Sicherheitspolitik» der Schweiz und wer gehört auf die Verliererseite? Vier kurze Fragen genügen, um dies aufzuzeigen. Eine Frage an Bundesrätin Amherd: Sie haben kürzlich den Bericht der Studienkommission zur Sicherheitslage der Schweiz wohlwollend entgegengenommen. In diesem Bericht steht unter anderem der bemerkenswerte Satz, dass «Massnahmen notwendig seien, um den…

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