Armee und Zivildienst

Die Armeeabschaffung ist seit Anfang der 80er Jahre eines der Hauptziele der GSoA. Auf dem Weg dorthin setzten wir uns vehement gegen überteuerte Rüstungsprogramme, die Dienstpflicht und deren Ausweitungen sowie für einen starken Zivildienst ein.

Mehr Infos

  • Noch mehr Geld für die Armee? Nicht mit uns.

    16.2.2023 – Der Bundesrat hat gestern die Armeebotschaft 2023 gutgeheissen und verabschiedet. Aus der Botschaft erfolgt ein Antrag an das Parlament, der die Erhöhung des Zahlungsrahmens der Armee für die Jahre 2021-2024 um überrissene 600 Millionen fordert. Nachdem die neue Finanzministerin Karin Keller-Sutter Sparmassnahmen unter anderem bei Witwenrenten und der Bildung angekündigt hatte, ist dieser…

  • Frauen in die Armee zu locken, hat nichts mit Gleichstellung zu tun

    Das VBS will den Frauenanteil in der Armee massiv erhöhen. Wir finden: diesen Zuwachs braucht es nicht. Frauen in die Armee zu locken, hat zudem nichts mit Gleichstellung zu tun.  Das VBS will den Frauenanteil in der Armee bis 2030 von aktuell 1.4 auf 10 Prozent erhöhen. Damit würde die Armee um rund 12’000 bis…

  • Erneuter Frontalangriff auf den Zivildienst

    Im Zuge des Kriegs in der Ukraine lässt die bürgerliche Ratsmehrheit keine Gelegenheit aus, ihre Macht zu nutzen. Nach dem undemokratischen Durchboxen der F-35-Beschaffung und der unsäglich überdimensionierten Armeebudgeterhöhung folgt nun ein erneuter Angriff auf den Zivildienst – obwohl erst vor zwei Jahren eine Verschärfung abgelehnt wurde. Der Bundesrat klagt schon länger über drohende Bestandslücken…

  • Armeebudget: Korrektur jetzt!

    Die überrissene Armeebudgeterhöhung wird die Bundesfinanzen in den kommenden Jahren in ein mililardenschweres Finanzloch reissen. Das Parlament hat bei der Beratung des Budgets an der Wintersession die Möglichkeit, diesen Entscheid mittels vorliegender Anträge zumindest teilweise zu korrigieren. Um aufzuzeigen, um wie absurd hohe Beträge es sich bei der Armeebudgeterhöhung handelt, hat die GSoA eine Webseite…

  • Pilum 22: Ein Schlag ins Gesicht für Klimaschutz

    Morgen geht die Grossübung “Pilum 22” zu Ende. Während in der Schweiz das Sparen von Energie die Öffentlichkeit prägt, bereitet sich die Armee auf eine der unwahrscheinlichsten Sicherheitsbedrohungen vor. Gleichzeitig ist sie damit Teil des grössten Sicherheitsproblems der Menschheit, nämlich der Klimakrise. Im aktuellen Zeitgeschehen ist das Grossmanöver an Absurdität kaum zu überbieten. Das bereits 2019 beschlossene…

  • Dienstpflicht der Zukunft – keine rosigen Perspektiven

    01.11.2022 – Die SiK-N hat heute die Berichte zur Alimentierung der Armee zur Kenntnis genommen. Darin werden zukünftige Dienstpflicht-Varianten vorgestellt. Die bürgerliche Kommissionsmehrheit scheint es bei der Umstrukturierung eilig zu haben: Sie hat eine Motion für eine sofortige Zusammenlegung des Zivildienstes und Zivilschutzes überwiesen. Die GSoA stellt sich dezidiert gegen diese Schwächung des Zivildienstes sowie…

  • 40 Jahre GSoA – Gründe, dies zu feiern, gibt es viele!

    Gestern am 12. September 2022 hat die GSoA ihren 40. Geburtstag gefeiert. Wir blicken deshalb heute gemeinsam zurück auf zahlreiche Meilensteine im Engagement für eine antimilitaristische Friedenspolitik! Die GSoA wurde am 12. September 1982 gegründet. Federführend bei der Bildung der «Gruppe für eine Schweiz ohne Armee» waren die Jungsozialist*innen. Es bestand in der JUSO im…

  • Milliarden für die Armee

    Anfang Mai folgte der Nationalrat dem Wunsch der sicherheitspolitischen Kommission, das Armeebudget jährlich um 2 Milliarden CHF aufzustocken. Dass es sich um einen willkürlichen und unrealistischen Geldbetrag handelte der niemandem hilft, interessierte weder das Parlament, noch VBS-Vorsteherin Viola Amherd.  Keine Woche dauerte es, bis die bürgerlichen Parteien nach Putins Angriff auf die Ukraine nach Aufrüstung…

  • Armeekritiker*innen sind Terrorist*innen!

    Nachdem die Waadtländer Sektion des Klimastreiks 2020 zu einem Militärstreik aufgerufen hatte, wurden die Wohnsitze zweier ihrer Mitglieder Juni 2021 von der Bundespolizei durchsucht. Die Tageszeitung «24 Heures» hat im Juli in einem Artikel das zusammengefasst, was für die GSoA ein Staatsskandal und eine Gefahr für die Demokratie ist Es beginnt alles mit Jean-Luc Addor,…

  • Verter*innen aus Kultur und Bildung wehren sich gegen die Armee-Milliarden

    Nachdem bereits der Nationalrat der Erhöhung des Armeebudgets um 2 Milliarden Franken  zugestimmt hat, wird dies voraussichtlichauch der Ständerat gutheissen. Dies hätte eine eine gravierendeSparkampagne im Bildungsbereich, in der Kulturförderung sowie im Service Public zur Folge. Vertreter*innen aus der Zivilgesellschaft, Bildung und Kultur haben deshalb gemeinsam mit der GSoA  einen offenen Brief an Bundesrätin Viola…

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