Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).
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Die Gründe der Wut
Marvin, Camila, Michael, Nzoy, Mike, Lamine, Hervé: Seit Jahren häufen sich die Namen von Menschen, die bei Polizeieinsätzen im Kanton Waadt ihr Leben verloren haben. Trotzdem ist man weiterhin kaum dazu bereit, die Polizei und die Justiz zu hinterfragen. Ende Sommer 2025 lösten der Tod von Marvin und die Enthüllungen über rassistische Äusserungen in Chatgruppen…
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«Brutale Nachbarn» von José Brunner
Wie Emotionen den Nahostkonflikt antreiben – und entschärfen können. Eine Buchrezension von Noëmi Holtz Keine der unzähligen Lösungsversuche in Westasien gelangen. Der Frage “weshalb” geht José Brunner in seinem Buch «brutale Nachbarn» nach. Es wird verständlich, warum diese nicht gelingen konnten und welche emotionalen Grundlagen nötig sind, damit eine Perspektive entstehen kann. Die notwendige Voraussetzung…
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Völkermord in Gaza — die unerträgliche Untätigkeit der Schweiz
Zwei Jahre nach dem Hamas-Massaker ist Gaza ein Trümmerhaufen: massive Bombardierungen, ständige Vertreibungen, Blockade, unvorstellbare Lebensbedingungen. Internationale Institutionen schlagen Alarm, NGOs beschreiben das Ausmass der Katastrophe – und was tut die Schweiz? Sie schaut zu, zögert, handelt nicht. Es ist an der Zeit, die Verantwortlichen klar beim Namen zu nennen: den Bundesrat, aber auch das…
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Zurück zum Zwang?
Seit 2011 gibt es in Deutschland keine Wehrpflicht mehr. Mit dem bis heute andauernden russischen Angriffskrieg auf die Ukraine wurden Stimmen nach einer Wiedereinführung wieder lauter. Doch was würde dies bringen? Im Koalitionsvertrag der SPD- und CDU-Regierung ist das sogenannte «Schwedische Modell» vorgesehen. Das heisst, es werden alle Bürger*innen mit 18 Jahren umfangreich zu Motivation,…
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Gregor, der glückliche Gewehr
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Ein Mittel gegen die Ohnmacht
Wer in der Schweiz etwas verändern will, braucht kein politisches Amt, keine Millionen – nur ein Klemmbrett, leere Unterschriftenbögen und den Willen, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Die Schweiz rühmt sich ihrer direkten Demokratie. Doch was oft vergessen geht: Diese Demokratie lebt nicht nur vom Abstimmen, sondern auch vom Sammeln. Bevor ein Anliegen…

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Vernetzung in herausfordernden Zeiten
Im Juni dieses Jahres begab sich eine GSoA-Delegation nach London, um am alljährlichen Treffen des European Network Against Arms Trade (ENAAT) teilzunehmen. Ein Kurzbericht. Die ENAAT-Treffen haben Tradition. Ebenso ihr Ablauf. Freitag: Öffentliches Podium. Samstag: Country Reports aller Teilnehmenden, Austausch und Diskussion spezifischer Fragestellungen. Geselliges Abendessen. Sonntag: Diskussion weiterer Themen und gemeinsamer Ausblick. Ebenso Tradition…
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Lasst das Uran im Boden
Die Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki durch zwei Atombomben der USA vor 80 Jahren machte die zerstörerische Kraft von Atomwaffen deutlich. Heute verschärfen die aktuellen geopolitischen Spannungen und Drohgebärden von Machthabern wie Trump und Putin die atomare Gefahr wieder massiv. Voices (ehemals Gesellschaft für bedrohte Völker) will deshalb als Teil der Träger-Allianz hinter der Atomwaffenverbotsinitiative…
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Die Welt ächtet Atomwaffen – die Schweiz schaut (noch) weg
Die Schweiz steht beim Atomwaffenverbotsvertrag (TPNW) im Abseits. Obwohl National- und Ständerat den Bundesrat bereits mehrfach zum Beitritt aufgefordert haben, weigert sich dieser nach wie vor, den Vertrag zu unterzeichnen. Ein Gastartikel von Florian Eblenkamp, Advocacy Officer von ICAN Offiziell verweist der Bundesrat auf sicherheitspolitische Bedenken seit Beginn des Kriegs in der Ukraine. Doch diese…
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Edito
Liebe Leser*innen Mehrkosten von 1.3 Milliarden Franken (mindestens) für den F-35 Kampfflieger. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Was haben wir Unterschriften gesammelt, gewarnt, appelliert, aufgeschrien: Wir haben gegen eine Wand gesprochen. Die Wand hiess damals Viola Amherd und Konsorten. Ebendiese F-35-Turbos haben sich allesamt im vergangenen Jahr aus dem Staub…
